website kosten

Website Kosten: Wie viel kostet es eine Webiste zu erstellen?

Wie viel kostet es eine Website zu erstellen? Gibt es so etwas wie eine Auflistung aller Kosten für eine Website? 

Dies sind wahrscheinlich einige der ersten Fragen für jeden, der die Einrichtung eines eigenen Internetauftritts in Betracht zieht. Jeden Tag erstellen neue Leute ihre eigenen Websites. Derzeit gibt es fast 1,9 Milliarden Websiten im Netz und diese Zahl wächst tag täglich.

Da es durchaus sehr üblich gworden ist, eine eigene Website zu besitzen, könnte man die Frage, wie viel eine Website kostet doch recht leicht beantworten oder? Es stellt sich jedoch heraus, dass die genauen Zahlen nur sehr schwer zu bekommen sind.

Der Preis für jede Website ist individuell und das hängt von vielen Faktoren ab. Um dir ein besseres Verständnis für die jeweiligen Faktoren zu vermitteln, versuchen wir dir bei der Erstellung eines Website-Kostenplans zu helfen.

In diesem Beitrag werden wir…

  • Ermitteln, wie viel deine Website kosten würde und ich gebe dir eine grobe Vorstellung der gängigsten Optionen
  • Die Kosten der verschiedenen Website-Komponenten im Detail besprechen. Auf diese Weise kannst du Optionen nach deinen eigenen Anforderungen und deinem Budget auswählen.
  • Versuchen, dir eine klare Vorstellung davon zu geben, welchen Preis du für die von dir gewünschte Website erwarten kannst.

Woraus bestehen die Kosten einer Website?

Woraus bestehen die Kosten einer Website?

Lasst uns zunächst einen Blick auf alles werfen, was bei der Erstellung deiner eigenen Website Geld kostet und wie sich dies in den Endkosten niederschlägt.

Website-Kostenfaktoren

Während der Preis für eine Website sehr individuell ist, sind einige Aspekte in jedem Website-Erstellungsprozess sehr allgemein und bestimmen die Kosten einer Website:

Art der Website 

Ein einfacher Blog zum Beispiel ist einfacher einzurichten als ein Online-Shop mit hunderten Produkten. Eine Website für kleine Unternehmen oder für eine private Website hat weniger Seiten als eine große Unternehmensseite. Die Art der Website bestimmt also die Kosten des gesamten Projektes maßgeblich.

Domain & Hosting

Jeder Internetauftritt benötigt ein Webhosting und eine Internetdresse, sprich eine Domain. Das ist der Name deiner Website wie zum Beispiel www.youtube.com. Dein Hosting ist der Platz an dem deine Website gespeichert wird. Nur so kann deine Website jedezeit abgerufen werden. Günstige Hostings gibt es bereits ab 1€ im Monat.

Basistechnologie

Alle Websites werden von einer Art Software im Hintergrund unterstützt.  Dies können reine HTML- oder PHP-Dateien sein, ein Content-Management-System wie WordPress oder etwas anderes. Je nach deiner Wahl variieren die Kosten.

Komponenten

Die Basistechnologie ist nicht alles. Je nachdem welche Funktionalität deine Website benötigt, brauchst du möglicherweise auch zusätzliche Plugins, Apps oder Dienstleistungen von Drittanbietern, von denen einige Geld kosten werden.

Aufbau / Design / Entwicklung

Beim Erstellen einer Website musst du nicht nur die einzelnen Teile erwerben, sondern auch zusammenbauen. Du kannst das selbst tun oder jemanden anderen damit beauftragen. Wenn du dich für Letzteres entscheidest, musst du dafür bezahlen.

Wartung

Darüber hinaus reicht es nicht nur aus, eine Website zu erstellen. Du musst sie auch weiterhin ausführen und aufrechterhalten. Die laufende Wartung (einschließlich Marketing) ist auch Teil des Kostenplans deiner Website.

Wie du dir vorstellen kannst, kannst du für die oben genannten Faktoren entweder Geld investieren, um jemanden zu beauftragen der die Arbeiten für dich erledigt (Werbeagentur, Freelancer) oder dir selbst die Zeit nehmen, um zu lernen, sich selbst um diese Arbeitn zu kümmern. (nicht so schwer wie man vermuten mag, heutzutage geht das ohne eine Zeile Code schreiben zu müssen)

Abhängig von deinen Fähigkeiten werden sich dadurch auch die endgültigen Kosten deiner Website ändern. 

Hier sind einige Szenarien und die Endpreise der Website…

Option 1: Website selber erstellen [Do It Yourself ] ungefähr 80 € pro Jahr

Der billigste Weg ist, ist es eine Website alleine zu erstellen. 

„Aber ich kann nicht programmieren“, denkst du vielleicht. 

Kein Problem!

Es gibt genug Technologien, mit der du eine Website ohne Programmieren erstellen kannst. Vor allem Open-Source-Content-Management-Systeme wie WordPress und Joomla sind hier bekannt. Wenn du bereit bist, etwas Zeit zu investieren (ich rede hier von etwa einem Wochenende für eine Standardwebsite), kannst du deine eigene Website wirklich günstig, nur für die Kosten für Hosting und Domain (ein paar Euro im Monat) und (optional!)einmaligen Premium Theme Kosten (von mir Empfohlen, ca. 50€) einrichten.

Im Falle von 1&1 Ionos wären das für die ersten 12 Monate nur 1€ im Monat, danach 8€ pro Monat. 

Wenn du dich für einen Vertrag mit SiteGround entscheidest, kannst du die Hosting-Kosten sogar auf etwa 40 Euro pro Jahr senken. Um die Kosten von Hosting und Domain kommst du bei keiner Variante herum, da diese notwendig für eine Website sind.

Diese Option wird für dich zwar die Zeitaufwendigste sein, jedoch bin ich absoluter Fan dieser Option. Ich erstelle meine Websiten mit WordPress und empfehle es dir ebenfalls. Mit dem kostenlosen WordPress Masterkurs sollte die Erstellung ebenfalls zum Kinderspiel werden!

Es ist absolut möglich, eine qualitativ hochwertige Website auf diese Weise in kürzester Zeit zu erstellen.

Option 2: Stelle einen Freelancer ein 1.000 bis 3.000€ pro Website

Wenn du über ein notwendiges Budget verfügst oder nicht selbst Zeit investieren möchtest, kannst du natürlich auch einen Freelancer anstellen, der die gesamte Arbeit für dich erledigt. Es gibt zahlreiche Websiten, auf denen du dies tun kannst.

Zum Beispiel: Upwork, Freelancer.com oder Fiverr.

Der durchschnittliche Stundenlohn deckt einen weiten Bereich ab, von unter 10 USD bis über 100 USD. 

Die Kosten einer Website hängen also stark davon ab, mit wem du arbeitest und wie lange dein Projekt dauert. Eine Standard-WordPress-Website dauert zwischen 3 und 7 Tage. Daher rechne hier etwa mit Kosten von 1.000 bis 3.000 €.

Wenn du mit einem Website-Builder arbeitest, kannst du auch jemanden einstellen, der eine benutzerdefinierte Vorlage für dich erstellt. Viele der Anbieter haben dafür spezielle Marktplätze. 

Bedenke, dass auch die Verwendung des Website-Builders Geld kostet (ähnlich wie das Hosting). Mehr dazu unten. 

Hier ist der Deal: Wenn du bei der Einstellung eines Web-Entwicklers Qualität wünschst, sind mindestens 1.000 – 3.000 Euro eine gute Referenznummer für eine einfache Website. Je komplexer das Projekt ist, desto höher sind die Kosten. 

Garantien für eine ordentlich erstellte Website gibt es leider keine…

Option 3: Zusammenarbeit mit einer Agentur 10.000 bis 50.000 € pro Website

Das Arbeiten mit einer Agentur ist eine ganz andere Geschichte. Du wirst mit mehreren Personen interagieren, die für verschiedene Bereiche (Design, Branding, Entwicklung, SEO usw.) verantwortlich sind. Dadurch wird der Prozess viel länger und führt zu mehr Arbeitszeit.

Dadurch bekommst du zweifellos Qualität – aber der Preis steigt enorm. Aber um wie viel?

webagentur engagieren

Bei professionellen Agenturen können die Stundensätze zwischen 100 und 500 Euro liegen. Folglich sind Website-Kosten von 10.000 bis 50.000 Euro durchaus realistisch. Es wird auch Möglichkeiten geben, eine einfache Website für unter 10.000 Euro zu erhalten. Es gibt viele gute Leute, die großartige Arbeit leisten. Hier gilt es also ein paar Angebote einzuholen.

Wenn du eine Firma hast, die das Budget für eine Zusammenarbeit mit einer Agentur hergibt, kann das Endergebnis fantastisch sein und die Investition lohnt sich. Es ist nur so, dass dies mit großen Kosten verbunden ist, und du musst dir dessen bewusst sein. Aus diesem Grund entscheiden sich viele dafür, ihre Websites selbst zu erstellen. 

Eine andere Möglichkeit ist, dass sie einen Mix-and-Match-Ansatz anwenden, indem du einige Teile selbst ausführst und andere auslagerst. Um dir zu helfen, den richtigen Prozess für dich zu bestimmen, werden im nächsten Abschnitt unseres Kostenentwurfs für die Website die verschiedenen Kostenfaktoren analysiert und dir gezeigt, was du erwarten kannst.

Domain & Hosting

Domain und Hosting gehören zu den Grundbedürfnissen einer Website und sind in jedem Fall unvermeidbar. 

Aus diesem Grund sind sie auch der erste Aspekt, den wir uns ansehen. Während es viele Arten von Hosting gibt, hast du beim Erstellen deiner eigenen Website zwei Hauptoptionen: Selbst gehostet und gehostet.

Selbst gehostet

„Self-Hosted“ bedeutet einfach, dass du dir selbst einen Hosting Anbieter besorgst. 

Du hast natürlich die Möglichkeit, einen eigenen Server zu Hause zu betreiben, jedoch wird dich das vor einige Herausforderungen stellen. Neben der Hardware die du benötigst, darfst du nämlich auch nicht vergessen, dass deine Website 24/7 Online sein muss, was bedeuted, dass deine Geräte auch non stop arbeiten müssen. Daher wird dies nur für einige wenige ausgewähle Personen relevant sein. 

Am häufigsten wenden sich die Leute, wie auch ich, an einen Hosting-Anbieter. Dies bedeutet, dass ein Unternehmen Webserver betreibt und Platz für andere Personen vermietet. 

Dafür gibt es zwei Hauptoptionen:

Vollständig selbst gehostet

In den meisten Fällen zahlst du eine monatliche Gebühr, um Speicherplatz auf dem Server eines anderen Benutzers zu verwenden. Dieser bietet die grundlegenden Einstellungen und Funktionen, die du benötigst. Der Rest des Betriebs deiner Website liegt in der Regel bei dir selbst. Ein gutes Beispiel dafür ist SiteGround.

Die Kosten liegen im Durchschnitt zwischen 3 und 10€ pro Monat.

Managed Hosting

Speziell für WordPress gibt es auch sogenanntes Managed Hosting. Das bedeutet, dass Anbieter nicht nur Webspace zur Verfügung stellen, sondern sich auch aktiv an der Verwaltung deiner Website beteiligen. Dies bedeutet automatisierte Sicherheit, Updates, Zwischenspeicherung usw. Dieser zusätzliche Service macht diese Art von Hosting natürlich teurer. Für ein Managed WordPress-Hosting werden in etwa zwischen 15 bis 50 Euro im Monat verlangt. 

Gehostete Optionen

Gehostete Website bedeutet, dass sich jemand anderes um alles kümmert, was mit dem Betrieb einer Website zu tun hat. Du musst dich nur um das Design, den Inhalt und das Marketing deiner Website kümmern. Typische Beispiele hierfür sind Website-Builder wie Wix, Jimdo, 1&1 MyWebsite und Weebly.

Der große Nachteil dieser Art von Hosting ist, dass du häufig sehr eingeschränkt in der Funktionsliste deines gewählten Plans bist. Wenn du zusätzliche Optionen wünscht, musst du einen anderen Plan wählen. Die gleichen Funktionen, die du bei einer selbst gehosteten Website erhältst, sind bei gehosteten Alternativen oft teurer. Dafür sind ein Website Baukasten und Vorlagen inklusive.

Die monatlichen Kosten für gehostete Website-Lösungen liegen zwischen 4 und 25 €.

Die Preise von Wix als Beispiel.

Software/Plattform (+Add-Ons)

Eine Website benötigt nicht nur ein Zuhause und eine Adresse, sondern auch eine Grundlage – die Technologie, auf der sie ausgeführt wird. Vor einigen Jahren war das einfach HTML oder PHP. Wenn du eine Website haben wolltest, musstest du die Dateien selbst erstellen und auf dem Server ablegen. Da du dazu Programmierkenntnisse benötigt hast, gab es sehr wenige die eine eigene Website besaßen. Daher trug die Entwicklung wesentlich zu den Websitekosten bei.

Heutzutage haben wir andere Möglichkeiten, Websites zu betreiben, nämlich Content-Management-Systeme (CMS) und Website-Builder.

Content Management System (CMS)

Auf der CMS-Seite sind WordPress, Joomla und Drupal am weitesten verbreitet, wobei WordPress mit Abstand am beliebtesten ist (55% Marktanteil und mehr als 30% aller gesamten Websites im Internet!).

Content Management System Marktanteile

Alle haben etwas gemeinsam: Sie sind Open-Source-Softwarepakete und daher völlig kostenlos zu verwenden. 

Gute Nachrichten, richtig? 

Denk aber daran, dass immer noch Kosten damit verbunden sind. 

Zum einen benötigst du, abhängig von der Art der Seite, die du erstellen willst, eventuell einige kostenpflichtige Add-Ons, z. B. professionelle Themes oder Plug-Ins für zusätzliche Funktionen. 

Du hast dabei eine breite Palette von Preisen und wir werden im nächsten Abschnitt darüber sprechen. Darüber hinaus erfordern alle drei unterschiedliche technische Kenntnisse. WordPress dürfte das einfachste von den 3 genannten CMS sein.

Website Baukästen

Eine weitere beliebte Option zum Erstellen einer eigenen Website ist die Verwendung eines Website-Builders. 

Hierbei handelt es sich um gehostete Lösungen, mit denen Personen ohne technisches Wissen Websites ohne Codierung entwerfen können. Über eine Drag & Drop-Oberfläche kannst du deine gewünschte Website erstellen. Die beliebtesten Beispiele haben wir bereits oben erwähnt. Homepage Baukästen berechnen in der Regel monatlich Gebühren und bieten unterschiedliche Pläne mit mehr oder weniger Funktionen an. Im Durchschnitt kosten sie zwischen 4 bis 30 Euro pro Monat.

Wie bereits erwähnt, sind sie auch mit Hosting ausgestattet, sodass du dies von deiner Gesamtsumme abziehen kannst.  Beachte, dass du wahrscheinlich eine eigene benutzerdefinierte Domäne erwerben musst. Während fast alle Website-Builder kostenlose Pläne oder zumindest kostenlose Testversionen anbieten, musst du normalerweise mehr pro Monat zahlen, um die gleiche Anzahl an Funktionen wie mit einem selbst gehosteten CMS zu erhalten.  

Gleichzeitig bieten Website-Builder den Komfort eines kommerziellen Produkts. Das heißt, du hast jemanden, an den du dich wenden kannst, wenn Probleme auftreten, da alles von einem Ort kommt.

Kosten für Design und Entwicklung

Nachdem du festgelegt hast, auf welchem System deine Seite ausgeführt werden soll und wo sie gehostet werden soll, ist es an der Zeit, alles zusammenzustellen. 

Für das Design und die Entwicklung hängen die Kosten hauptsächlich davon ab, wie viel Arbeit du selbst erledigen kannst bzw. wie viel du bereit bist dafür zu bezahlen. 

Je nach der von dir gewählten Plattform unterscheiden sich diese erheblich.

Content Management Systems

Wenn du dich für die CMS-Route entscheidest (übrigends gute Entscheidung), kann das Implementieren deiner Website einfach nur bedeuten, das richtige Theme zu finden. Es gibt viele flexible WordPress-Vorlagen, insbesondere bei ThemeForestGleiches gilt für die beiden anderen Content Management Systeme Joomla! und Drupal.

Wenn du eine schöne und professionelle Website erstellen willst, solltest du ein Premium Theme verwenden.  

Die Preise lauten wie folgt: 

  • WordPress: 10 – 100€ (das durchschnittliche WordPress-Theme kostet 59€). 
  • Joomla: 49 – 200€ 
  • Drupal: 20 – 99€

Gleiches gilt für die Funktionalität. Unter den mehr als 50.000 Plugins von WordPress findest du bestimmt das, was du gerade brauchst. So musst du nicht jemanden einstellen, der eine individuelle Lösung für dich erstellt. Es gibt auch kostenpflichtige Plugins, die eine breite Palette an Funktionen bieten.

Ungefähre Preise für Erweiterungen für die verschiedenen CMS: 

  • WordPress: 29 – 59€
  • Joomla: 29 – 59€
  • Drupal: 16 – 29€

Beachte: Besonders bei Drupal wird es dir nicht ausbleiben früher oder später einen Programmierer einzustellen, um Änderungen vorzunehmen. Auch das Einrichten oder Installieren einer neuen Vorlage ist mit dieser Plattform viel komplizierter. Daher können Anfänger dies normalerweise nicht implementieren oder müssen viel Zeit dafür aufwenden, die Dinge erst herauszufinden.

Website Baukästen

Die gute Nachricht ist, dass Website-Builder dafür sorgen, dass du die Arbeit relativ entspannt selbst erledigen kannst. Aus diesem Grund musst du niemanden bezahlen, um die Arbeit zu übernehmen. Darüber hinaus verfügst du in der Regel über eine Reihe von Readymade-Vorlagen, die du sofort verwenden kannst, manchmal sogar hunderte.

wix theme vorlagen

Du kannst Vorlagen zwar an deine Bedürfnisse anpassen, du bist jedoch häufig auch relativ eingeschränkt in deren Funktionen. In einigen Fällen ist es möglich, zusätzliche Vorlagen zu erwerben. Dies ist häufig eine viel teurere Option als die Verwendung der Standardvorlagen für ein CMS.

Du kannst auch jemanden anheuern, der dir etwas eignes erstellt. Das ist jedoch nicht billig… Die gefundenen Preise lagen zwischen 10 und 250€ pro Stunde. 

Wenn es um Funktionalität geht, bieten Website-Builder auch Plugins und Apps zur Erweiterung deiner Website an. Viele von ihnen sind kostenlos, aber es gibt auch erstklassige Lösungen für Funktionen wie den Aufbau eines Online-Shops. Diese kommen dann zu deinen Grundkosten hinzu.

Hier einige Preisbeispiele für verschiedene Website-Entwickler: 

  • Wix: 3 – 20€ / Monat 
  • Weebly: 2 – 79€ / Monat 

Sonstige Kosten für Website & Blog

Eine Website ist mehr als nur das elektronische Skelett. Damit eine Internetseite erfolgreich sein kann, benötigen sie einige andere Dinge. Am wichtigsten sind der Inhalt und das Marketing. Abhängig von deinen Fähigkeiten (oder der Bereitschaft, sie zu erwerben) entstehen zusätzliche Kosten:

Copywriting

Kein geborener Schriftsteller? Nun, niemand ist das! Um deine Website attraktiver und informativer zu gestalten, ist es hilfreich, zusammenhängende Sätze wiederholt aneinanderreihen zu können. Wenn du dich dazu absolut nicht in der Lage fühlst oder niemanden in deinem Team hast, kannst du diese Aufgabe auslagern. Je nach Erfahrung berechnet ein Texter 50 bis 200 Euro pro Stunde oder einen Festpreis pro Wort.

Visuals

Inhalt ist mehr als nur Schreiben. Hochwertige Visuals unterstreichen deinen Standpunkt und machen deine Website lebendig. Zum Glück gibt es viele kostenlose Archivfotos. Andernfalls musst du gerne mal zwischen 10 und 100 Euro pro Bild zahlen.

Quellen für kostenlose Archivfotos: 

  • www.pexels.com
  • www.unsplash.com
  • www.pixabay.com

SSL / HTTPS

Es ist wichtig, dass deine Website sicher ist. Verschlüsselung ist eine dieser grundlegenden Maßnahmen, um dies zu erreichen. Du benötigst es vor allem, wenn du planst, einen Online Shop zu betreiben. SSL erfordert ein Zertifikat und es gibt mehrere kostenlose Optionen. Bezahlte Zertifikate beginnen bei 15 Euro pro Jahr, können jedoch bis zu mehreren Tausend steigen. Anfangs reicht dir die kostenlose Variante völlig aus.

SEO

Suchmaschinenoptimierung ist wichtig. Google und Co. sind eine der wichtigsten Verkehrsquellen für jede Website. Ihre Grundeinstellung sollte sich um die technischen Aspekte kümmern. Möglicherweise benötigst du Hilfe bei der On-Page-Optimierung. WordPress hat dafür tolle Plugins. Für alles andere musst du möglicherweise jemanden einstellen. Stundensätze von 20 – 200 Euro sind zu erwarten.

Fortlaufende Kosten

Sobald deine Website fertig und online ist, musst du dich um die Wartung kümmern. Websites erfordern einen gewissen Unterhalt und die monatlichen Kosten sind zu berücksichtigen. Während diese normalerweise relativ gering sind, sind diese dennoch zu bedenken.

Hosting & Domain

Diese Kosten gelten für alle Optionen. Die genaue Menge hängt von der Wahl deines Hosters und dem jeweiligen Paket ab. Vergiss ebenfalls nicht die jährlichen Verlängerungsgebühren für benutzerdefinierte Domains! 

Updates

Die Software wird ständig mit neuen Funktionen, Code-Verbesserungen usw. weiterentwickelt. Bei gehosteten Lösungen wird dieser Teil für dich erledigt. Für selbst gehostete Websites musst du jedoch selbst neue Versionen implementieren. Wenn das von dir gewählte System dies sehr kompliziert macht (Drupal!), musst du möglicherweise jemanden dafür einstellen. (bei WordPress ist das nur ein einziger Klick) 

Premium-Erneuerungen

Viele Plugins verwenden jetzt das Lizenzmodell. Das heißt, sie bieten Updates und Support nur für eine begrenzte Zeit an. Danach musst du deine Lizenz erneuern, damit du das Plugin weiterhin benutzen kannst bzw. auf den Support zugreifen kannst.

Sicherheit

Sobald die Website online ist, musst du sie sicher aufbewahren. Das bedeutet Backups und andere Sicherheitsmaßnahmen. Auf gehosteten Systemen ist dies normalerweise Teil des Plans. Zumindest in WordPress ist das meiste davon in Form von kostenlosen Plugins verfügbar. Wenn du Premium-Lösungen verwendest, solltest du dies berücksichtigen. 

SSL-Zertifikat

Wenn du ein kommerzielles SSL-Zertifikat verwendest, ist dies mit Verlängerungsgebühren verbunden.

Website Kosten für dein Marketing

Marketing wird oft unterschätzt… Wenn deine Website online ist, sofern du sie nicht nur als Broschüre verwendest, beginnt erst die eigentliche Arbeit. Du musst dich informieren und Interessenten einladen, damit deine Website Geld verdienen kann. Dies bringt zusätzliche Aufgaben und / oder zusätzliche Kosten mit sich:

Content Marketing

Wir haben bereits kurz über das Schreiben von Texten gesprochen. Wenn du deine Website vermarkten möchtest, ist das Erstellen eines Blogs eine der besten Möglichkeiten, dies zu tun. WordPress ist dafür eine ausgezeichnete Option. Du kannst deine Artikel selbst erstellen oder einen Blogger einstellen. Wenn du dich für Letzteres entscheidest, erwarten dich Kosten von 100 – 300 Euro pro Artikel mit 1000 Wörtern. 

SEO

Suchmaschinenoptimierung ist nicht nur für die ursprüngliche Website erforderlich. Wenn sich deine Website stark ändert (z.B. aufgrund wöchentlicher Blogeinträge), ist dies ebenfalls ein fortlaufender Prozess. Es gibt viele kostenlose Tools für die Keyword-Recherche, aber wenn du dich für ein bezahltes Tool entscheidest, wirst du für Standardpläne zwischen 30 und 99 Euro rechnen müssen. Alternativ kannst du einen SEO-Experten zu den oben genannten Preisen einstellen.

Bezahlte Werbung

Möglichkeiten Geld für Werbung auszugegben gibt es unzählige. Die bekanntesten Plattformen dürften wohl Google Ads und Facebook Werbeanzeigen sein. Dazu gehört mittlerweile auch Instagram. Es gibt noch einige mehr Netzwerke wie Bing Ads, Pinterest, Snapchat, Karriere.at, uvm… Je nach Budget kann deine Werbung dich von 1 bis 1 Million Euro kosten…

Social Media

Social Media ist ein wichtiges Instrument, um Traffic (Besucher) zu generieren. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen, insbesondere wenn du das manuell tust. Nützliche Tools wie Hootsuite und Buffer können deine Zeit erheblich reduzieren und kosten 15 bis 20€ für ein Einzelbenutzerkonto. Du kannst auch jemanden einstellen, in dem du einen Freelancer angagierst.

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