website erstellen anleitung

Deine eigene Website erstellen

Einfache Schritt für Schritt Anleitung eines Webdesigners

Du willst deine eigene Website erstellen? Klasse! Hier bist du genau richtig. In diesem umfassenden Artikel zeige ich dir wie du deine eigene Website einfach, schnell und professionell umsetzen kannst. 

Heute ist der Tag an dem du endlich deinen Plan und dein Projekt umsetzt. Ich kenne den ewigen Gedanken davon eine Website erstellen zu wollen. Man schiebt es lange vor sich hin, daher ist es doch eigentlich so einfach… Du musst nur einfach damit starten und genau das tun wir heute gemeinsam. 

In diesem Artikel bekommst einen glasklaren Schritt für Schritt Fahrplan der dir alles rund um das Thema Website erstellen erklärt und keine Frage offen lässt.

Lass uns keine wertvolle Zeit verlieren und direkt loslegen.

Schritt 1: Wähle die richtige Plattform

die richtige blog plattform finden

Wenn du schnell eine gute, mobile, freundliche und funktionale Website aufbauen willst, musst du dich für eine Plattform (auch bekannt als Content Management System) entscheiden.

Was ist ein „Content Management System“? 

Nun, noch vor wenigen Jahren wurden die meisten Websites mit HTML (Code), CSS und sogar Flash erstellt. Diese brauchten viel Zeit zum Lernen und waren schwierig zu meistern. 

Deshalb denken die meisten Leute immer noch, dass es schwierig ist, eine Website von Grund auf neu zu erstellen oder dass sie viel Programmier- und Designfähigkeiten benötigen. 

Das ist nicht mehr wahr. Im Jahr 2018 haben Content Management Systeme (CMS) wie WordPress die Erstellung einer Website für jedermann zugänglich gemacht. 

Einfach ausgedrückt – Content Management System (oder Website Building Platform) ist eine benutzerfreundliche Plattform für den Aufbau von Websites und die Verwaltung Ihrer eigenen Online-Inhalte, anstatt eine Reihe von losen HTML-Seiten zu verwenden.

Beliebteste Website-Bauplattformen im Jahr 2019 

In aktuellen Statistiken von W3Techs ist WordPress das beliebteste Content Management System (55%), gefolgt von Joomla (20%) und Drupal (11%). 

Content Management System Marktanteile

Was ist WordPress?

Wie bereits erwähnt ist WordPress das mit Abstand beliebteste Content Management System der Welt. Jede Dritte Website wurde mit WordPress erstellt, darunter Größen wie Coca Cola, Walt Disney, Sony oder Mercedes Benz. Auch Sylvester Stalone oder Katy Perry haben Ihre Websiten mit WordPress erstellt.
 
WordPress ist dabei nichts anderes als eine klar strukturiere Oberfläche in der du ein Backend und ein Frontend hast. Im Backend (das nur für dich zugänglich ist) kannst du Einstellungen vornehmen, Beiträge erstellen, Kommentare verwalten, usw. 
Deine fertige Website hingegen wird dir im Frontend angezeigt. 
Damit du einen Beitrag veröffnetlichen kannst, musst du jetzt also nur in deinem Backend auf „Beitrag“ – „Erstellen“ klicken und schon kannst du damit loslegen einen neuen Post zu schreiben. Möchtest du deine Kommentare verwalten musst du nur auf Kommentare klicken und schon kannst du auf Kommentare antworten, welche in den Papierkorb verschieben, als Spam markieren usw. 
Du bedienst und verwaltest also deine gesamte Website ohne eine einzige Zeile Code schreiben zu müssen!
 
WordPress ist deshalb so beliebt, weil es vorallem einfach ist. Es ist kinderleicht zu bedienen, du hast die volle Kontrolle über deine Website, es gibt tausende kostenlose Plugins und Themes (dazu später mehr), hunderte Foren und das Beste ist, die Plattform an sich ist dabei völlig kostenlos!

Website Plattformen im Vergleich

WordPress vs. HTML & CSS

Das Erlernen von HTML von Grund auf kann mehr als 6 Monate dauern, ganz zu schweigen von CSS und PHP. 

Wenn du jedoch innerhalb von ein oder zwei Tagen eine Website erstellen möchtest, ist das Erlernen von HTML keine praktikable Option.

 WordPress vs. Joomla / Drupal

Drupal ist eine sehr leistungsfähige Plattform, die bei Web-Entwicklern und erfahrenen Programmierern beliebt ist, jedoch mit einer sehr steilen Lernkurve, die für Anfänger eine schlechte Wahl ist. 

Joomla ist ähnlich wie WordPress und eignet sich hervorragend für Online-Shops, aber du benötigest mindestens ein wenig technische Codierung, damit es wie gewünscht funktioniert.

WordPress vs. Website Baukästen (Wix, Jimdo & Co)

wix preise vergleich
Das sind die verschiedenen Pakete von Wix.

Website Baukästen sind „teuer“ und oft sehr begrenzt. Sie sind gut für simple Websiten wie Portfolios oder einzelne Seiten geeignet, aber meiner Meinung nach nicht für wirklich mehr. Möchtest du dein Unternehmen mit 2-3 einfachen Seiten präsentieren, dann kann Wix eine option für dich sein.

Im Vergleich zu WordPress wird schnell klar warum ich auf Seiten von WordPress stehe.

  • Wix fängt im günstigsten Paket (ohne Werbung) bei 9€ pro Monat an. Dieses Paket ist jedoch sehr stark eingeschränkt. WordPress bekommst du für das gleiche Geld uneingeschränkt.
  • Du bekommst keine Quellcodes ausgeliefert. Das bedeuted, falls du später mal die Plattform wechseln möchtest, dann geht das schlicht und einfach nicht. Deine Website musst du löschen oder beim Anbieter bleiben. 
  • In Sachen Geschwindigkeit und Leistung kommt es immer wieder zu einbusen und bei mehreren tausend Besuchern läuft es nicht immer ganz rund. Das führt zu Besucher- und schlimmer noch zu Käuferverlusten. 
  • Designs und Vorlagen sind oft sehr begrenzt, sowie Premium Themes überteuert
  • Die Einbindung eines Online Shops oder von E-Mail Markerting kostet extra Geld
wordpress website erstellen

Für Anfänger empfehle ich dringend mit WordPress die Website zu erstellen

Es ist die einfachste Plattform, mit der ich je gearbeitet habe. Dennoch ist WordPress flexibel genug, um von großen Unternehmen zu Freiberuflern bis zu kreativen Künstlern und Bloggern zu passen. 

Durch die Erweiterung mit tausenden von Plugins und unterschiedlichen Designs, kannst du deine Website perfekt für deine Bedürfnisse uneingeschränkt optimieren.

Checkliste vor dem nächsten Schritt

Entscheide dich für ein CMS, um deine Website zu erstellen. Ich empfehle WordPress, das kostenlos zu verwenden und leicht zu verstehen ist. In diesem Leitfaden zeige ich dir, wie du mit WordPress eine Website erstellen kannst.

An dieser Stelle musst du nichts mehr installieren/downloaden. Ich werde dir das in den nächsten Schritten zeigen.

SCHRITT 2: DOMAIN & WEBHOSTING REGISTRIEREN

was ist webhosting

Um WordPress (oder eine andere Art von Website) einzurichten, benötigest du zwei Dinge: 

  1. Einen Domainnamen (eine Webadresse wie z.B. www.dein-websitename.com)
  2. Webhosting (ein Dienst, der deine Website mit dem Internet verbindet) 

Die WordPress-Plattform selbst ist dabei kostenlos. Der Domainname und das Hosting kosten jedoch etwa 3 bis 10 Euro pro Monat, was weniger als 20 Cent, also weniger als eine Tasse Kaffee am Tag ist. 

Der Besitz eines eigenen Domain-Namens sieht weitaus professioneller aus, als wenn sich deine Website in einer fremden Domäne befindet (z.B. deingeschäft.meine-kostenlose-website.com). 

Außerdem ist sie äußerst erschwinglich und du solltest mit der richtigen Besucherzahl in der Lage sein, diese Kosten relativ schnell zu decken.

Durch dein eigenes Hosting wird auch sichergestellt, dass deine Website schnell geladen wird und nicht stundenlang ausfällt (sehr wichtig für jeden, der deine Seiten besucht!).

Woher bekomme ich einen KOSTENLOSEN Domainnamen und mein Hosting?

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Bei 1&1 bekommst du Domain und Hosting für nur 1,-€

Hosting Anbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Da ist es garnicht so leicht sich als Anfänger für einen zu entscheiden. Keine Sorge, ich habe bereits viele Hoster getestet und konnte mich dabei für zwei Plattformen entscheiden. Diese sind:

  • SiteGround
  • 1und1 Ionos
Beide bieten erstklassiges Managed WordPress Hosting bei denen du sowohl deine Domain, als auch dein Hosting registrieren kannst. Für welche der beiden Plattformen du dich entscheidest liegt ganz bei dir. Ich gebe dir ein paar kurze Impressionen zu den jeweiligen Anbietern.
1und1 domain registrieren
  • Ein deutscher Anbieter mit natürlich auch einer deutschen Website
  • Das erstklassige Angebot von 1€ pro Monat für die ersten 12 bzw. 6 Monate (je nach Paket)
  •  Du bekommst einen persönlichen Support Berater zur Verfügung gestellt
  • inklusive kostenloser Domain
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Die Pakete von 1&1 Ionos.
  • Kein deutscher Anbieter, erfordert also Englischkenntnisse bei der Installation
  • Domain bereits ab 3,95€ im Monat (im ersten Jahr teurer wie 1&1, auf lange Sicht jedoch günstiger)
  • Ebenfalls 24/7 Support (Englisch)
  • Kostenloser WordPress Transfer von anderen Hostern
  • Extrem Schnell und sehr gute Technik sowie Tools
  • Wird offiziell von WordPress.org empfohlen
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Die Pakete von SiteGround.

Was beide Hosting Anbieter dir bieten:

  • kostenloses SSL Zertifikat (Sicherheit für deine Website)
  • Automatische Updates und Backups
  • E-Mail Service
  • Einfache Installation von WordPress
  • 30 Tage Geld zurück Garantie
 
Abschließend kann ich vielleicht sagen: Wer kein Problem mit der englischen Sprache hat, der sollte mit SiteGround starten und wenn dir deutscher Support wichtig ist, dann ist 1&1 die richtige Wahl für dich. Beide TOP!

Ich habe auch eine Schritt für Schritt Installationsanleitung für 1und1 erstellt. Diese zeigt dir in klaren Schritten wie du deine Domain registrierst und dein Hosting mit WordPress verbindest.

Checkliste vor dem nächsten Schritt

Mach ein Brainstorming, um einen einzigartigen Domainnamen zu finden, der deine zukünftige Website, dein Unternehmen oder deinen Blog widerspiegelt. 

Vermeide die seltsamen Erweiterungen wie .agency oder .blog und wähle im besten Fall immer eine .com Domain. Länderspezifische Domains (.de, .at, .ch) können auch eine sehr gute Wahl sein. Vor allem für heimische Unternehmen. 

Sicher dir deinen Domainnamen und dein Webhosting. Dafür empfehle ich dir die beiden Hosting Plattformen SiteGround und 1&1 Ionos.

Du kannst natürlich auch jeden anderen Webhoster auswählen, solange er zuverlässig und einfach ist.

Schritt 3: Die WordPress Benutzeroberfläche

Achtung: Solltest du noch keinen Zugang in deine WordPress Benutzeroberfläche haben, dann musst du vorerst deine Domain mit WordPress verbinden. Wie du das tust siehst du im Schritt 2 der Website erstellen Anleitung oder hier:

die wordpress benutzeroberfläche
So sieht das Backend der WordPress Benutzeroberfläche aus.

WordPress Backend vs. Frontend

Backend

Hast du jetzt deine Domain bei 1&1, SiteGround oder einem anderen Hosting Unternehmen deiner Wahl registriert und deine Domain mit WordPress verbunden, dann befindest du dich jetzt im sogenannten WordPress Dashbord. Das ist deine Benutzerfläche in der du sämtliche Arbeiten an deiner Website durchführst. Das Dashbord ist allgemein auch als Backend bekannt.

Im Backend kannst du Plugins aktualisieren, grundlegende Einstellungen vornehmen, Kommentare verwalten, Beiträge und Seiten erstellen, dein Design konfigurieren, ein Menü erstellen, Kopf- und Fußzeile einfügen und vieles, vieles mehr…                                                                                                                                             

Frontend

Im Frontend von WordPress siehst du wie deine Website Live für deine Besucher aussieht. So wie du deine Website im Frontend siehst, so sehen im besten Fall auch tausende andere Menschen im Netz.

Der einzige Unterschied ist es, dass diese den schwarzen Balken ganz oben natürlich nicht sehen. 

Der schwarze Balken im oberen Bereich deiner Website dient zum Wechseln zwischen Front- und Backend. Das gelingt dir durch einfachen Klick auf den Namen deiner Website in der linken oberen Ecke.

Weiters findest du auch ein paar Verknüpfungen wie im Bild zu sehen zu den Theme Einstellungen, Aktualisierungen, Kommentaren, du kannst direkt neue Seiten/Beiträge erstellen, deine Seite bearbeiten und je nach installierten Plugins bekommst du weitere Verknüpfungen.

 

PS: Wenn du auf die Bilder klickst, dann werden diese groß angezeigt. (Desktop)

1und1 wordpress dashbord
Das Backend einer WordPress Seite
wordpress frontend
Das Frontend meiner Website artomo.de

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