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Richtig fotografieren lernen | 10 Fotografie Tipps 2018

Wer richtig fotografieren lernen möchte, der muss die Fotografie Grundlagen kennen. Als Anfänger ist vor allem der Umgang mit der brandneuen Spiegelreflexkamera nicht ganz einfach. Egal ob DSLR oder Smartphone, hier erhältst du 10 Fotografie Tipps die deine Fotos sofort verbessern werden.

1. Richtig fotografieren lernen mit der Spiegelreflexkamera

Richtig fotografieren lernen mit der Spiegelreflexkamera​

Das kaufen einer teuren DSLR ist einer der häufigsten „Fehler“ den Leute oft machen. Sie holen sich eine Spiegelreflexkamera und machen sich gar nicht erst die Mühe sich etwas mit der Kamera auseinanderzusetzen – der Automatikmodus ist ja da. 

Wer professionell fotografieren lernen möchte, der kann sich von diesem gleich verabschieden!

Egal ob du mit der neuesten professionellen DSLR-Kamera oder mit einer Smartphonekamera fotografierst, du profitierst am meisten von deiner Kamera, wenn du dich über sämtliche Einstellungen und Funktionen erkundigst. Nehmen dir die Zeit, um die mitgelieferten Handbücher der Kameras zu lesen.

2. Die Macht des Lichts

fotografieren die richtige beleuchtung

Es geht bei der Aufnahme von Fotos darum, Licht einzufangen. Nimm dir also etwas Zeit, um zu lernen, wie Licht funktioniert und wie man es manipuliert. 

Experimentiere mit natürlichem Licht, verfügbarem Licht und künstlicher Beleuchtung. Du benötigst dafür keine teuren Stroboskope, LEDs oder Modifikatoren.

Du wärst überrascht zu wissen, dass einige der magischsten Bilder, die du gesehen hast, mit $ 10 Ikea-Lichtern und Folienwannen für Modifikatoren aufgenommen wurden. Es gibt eine Menge Tutorials für DIY-Beleuchtung im Internet.

Nutze auch verschiedene Glühbirnen. Zu unterscheiden gilt ein weiß- und ein gelbstichiges Licht. Professionelle Lampen haben fast immer ein eher weißes Licht. Du kannst natürlich auch experimentell werden und bunte Glühlampen verwenden um speziellere Effekte zu erhalten.

3. Hol dir Inspiration von anderen

Du stehst auf dem kreativen Schlauch und findet keine neuen Ideen für tolle Bilder?

Darüber brauchen wir uns dank dem Internet und haufenweiser toller Social Media Kanäle keine Sorgen mehr zu machen. 

Ich leide eher oft an dem Problem, zu viele tolle Ideen auf einmal zu finden. Meine Stichworte hier sind ganz klar: Pinterest und Instagram!

Aber auch Webseiten wie 500px, Deviantart, Instagram, Flickr und inspirierende Blogs können dir helfen, Ideen für Fotos zu finden. 

Denk daran, dir inspiration zu holen, aber nicht das ganze Bild eins zu eins zu kopieren. Doch so kannst du super tolle neue Hintergrundideen bekommen, dir den Aufbau verschiedener Sets und Kameraperspektiven einprägen und professionelle Posen von Models abschauen.

4. Pflege dein Kameraequipment

Ein wichtiger Fotografie Tipp ist es, deine Kamera zu pflegen und gelegentlich zu reinigen. 

Viele Hobbyfotografen rennen oft monatelang herum, ohne ihre Kamerasensoren und das Objektiv zu reinigen, bis sie all die schrecklichen Staubflecken auf deren Bildern bemerken und sich wundern. 

Denn ja so ist es. Kamerasensoren sammeln Staub, der die Qualität deiner Bilder beeinträchtigen kann. Und selbst wenn du weißt, wie man diese anschließend am PC retuschiert, solltest du dein Kameraequipment pflegen. 

Stelle sicher, dass du deine Kamera/Objektiv regelmäßig reinigst oder du kannst sie zu einem lokalen Fotoladen bringen und sie dort reinigen lassen. Die Preise können von Ort zu Ort variieren, aber ich empfehle, dass ein Profi die Kamera säubert, um Schäden an den teuren Geräten zu vermeiden. 

Achte gegebenfalls auch auf Firmware-Updates und Wartungsarbeiten die in deiner Garantie enthalten sind.

5. Experimentiere mit verschiedenen Ausrüstungen

Natürlich solltest du das Beste aus der Ausrüstung, die du zuerst hast machen. 

Aber es hilft zu lernen, wie man eine Vielzahl von Geräten verwendet, besonders wenn du planst, kommerzielle Fotos zu knippsen.

Eventuell hast du die möglichkeit dir High-End-Fotoausrüstung auszuborgen und kannst damit ein wenig experimentieren, bevor du viel Geld investierst.

Es gibt auch die Möglichkeit diverses Kameraequipment auszuleihen. Suche einfach nach Kameraverleih in deiner Nähe oder schaue dich auf einer Kamera-Verleih-Website um. Dort kann man gegen eine Zusatzgebühr auch eine Versicherung abschließen, denn Unfälle passieren leider.

6. Fotografieren lernen mit Online Fotokursen

fotografieren lernen mit fotokursen

Es gibt unzählige Möglichkeiten das Fotografieren zu lernen und ich empfehle wirklich mit einem online Fotokurs zu starten, um grundlegende fotografische Fähigkeiten zu erlernen. 

Neben allerlei kostenloser Youtube Videos von leihen und Hobbyfotografen, gibt es auch eine Tonne an Websites und Einzelpersonen, die Fotografie Kurse anbieten. 

Bestimmt lassen sich auch einige lokale Fotogruppen oder Clubs bei dir in der Nähe finden, die Zugang zu Fotografieausbildung bieten. 

7. Teile deine Arbeiten und hol dir Feedback

Fotos in Social Media teilen.

Es ist immer hilfreich, ein weiteres paar Augen über deine Arbeiten sehen zu lassen, um deine Arbeiten zu bewerten und dir zu helfen, dich zu verbessern. 

Es gibt eine Vielzahl von Orten, an denen du deine Arbeit teilen kannst. Pinterest, Instagram, Facebook-Gruppen, Foren und mehr. Nutze am besten die gleichen Netzwerke, die du für deine Inspirationssuche verwendest und lege dir dort einen Account an. 

Du kannst auch lokalen Fotoclubs  beitreten, um Gleichgesinnte zu treffen und dich mit Fotografen verschiedener Erfahrungsstufen zu verbinden.

Was es zu den Sozialen Medien noch zu sagen gibt, wäre wohl, dass du diese Meinungen nicht allzu ernst nehmen darfst. Gerade Instagram ist im Jahre 2018 sehr stark von Bots überrannt und die meisten Kommentare die ein neuer Account bekommt sind von Bots.

8. Wenn möglich, dann fotografiere in RAW

raw fotografie

RAW Bilddateien erfassen mehr Informationen als JPEGs. Mit RAW-Bildern hast du die beste Kontrolle über dein Bild, wenn du es in Programmen wie Photoshop und Lightroom bearbeiten willst.

Stelle sicher, dass deine Fotobearbeitungssoftware aktualisiert ist, damit sie die RAW-Datei deiner spezifischen Kamera verarbeiten kann.

Bei der Smartphone-Fotografie ist dies leider nicht immer möglich. Ich glaube jedoch, dass es einige Apps gibt, mit denen du RAW-Dateien aufnehmen kannst. Achte bei der Verwendung von RAW-Dateien nur auf den Speicherplatz deines Geräts. Die Dateigröße kann je nach verwendeter Kamera zwischen einigen Megabyte und mehreren Gigabyte groß sein.

9. Lerne die Grundlagen der Fotobearbeitung

bildbearbeitung

Hol das Beste aus deinen Aufnahmen mit der Bildbearbeitung heraus. 

Egal wie gut deine Aufnahme wurde, es gibt normalerweise immer etwas Kleines oder Großes, das geändert werden muss. 

Um dein Bild auf das nächste Level zu bringen kannst du es mit Adobe Lightroom oder Photoshop bearbeiten.

Dies sind die führenden Bildbearbeitungsprogramme und werden auch von mir verwendet. Photoshop und Lightroom sind kostenpflichtige Programme und können direkt auf der Website von Adobe in einem monatlichen Abo erworben werden. Das Geschäftsmodell von Adobe wurde leider auf ein Abonnementsystem geändert und es kann zwischen verschiedenen Paketen entschieden werden. Hier kommst du zu den aktuellen Angeboten von Adobe.

Für mich sind die beiden Programme unverzichtbar und ich würde sagen, dass es wichtiger ist, in dieses zu investieren anstatt in eine neue Kamera. Da die Bildbearbeitung heutzutage unverzichtbar ist. Nimm dir also Zeit, um die Grundlagen von Programmen wie Lightroom und Photoshop zu erlernen. 

In meinem Photoshop Kurs lernst du die Grundlagen + 20 weitere Effekte des Programms.

Natürlich gibt es auch kostenlose alternativen wie Gimp oder Photoscape.

10. Filter und Presets verwenden

Egal ob du geschäftlich oder zum Spaß fotografierst, es empfiehlt sich definitv ein einheitliches Erscheinungsbild zwischen deinen Fotos zu entwickeln. Du kannst mit einigen grundlegenden Bildbearbeitungsfähigkeiten und Lightroom Presets/Photoshop-Aktionen deine Fotos so bearbeiten, dass sie zu deiner Marke passen. 

Das sind die gleichen Filter, die du in Apps wie Instagram oder VSCO verwendst, um deine mobilen Fotos zu bearbeiten. Du lädst einfach deine Fotos in Lightroom oder Photoshop hoch und wendest die Voreinstellung oder Aktion mit einem Klick an. 

Du kannst nach dem Anwenden der Aktion oder Voreinstellung auch noch weitere Anpassungen und Änderungen hinzufügen.

Hier habe ich dir die Besten Preset Pakete für Lightroom herausgesucht!

1. Farben Meistern Lightroom Videotraining inkl. Presets

2. Lightroom Preset Pack von Julia und Gil

"Der große Online Fotokurs" der Grazer Fotoschule

Meine Empfehlung für jeden der richtig mit der Fotografie durchstarten möchte. Im großen Online Fotokurs erhältst du 10 Stunden geballtes Wissen über die Fotografie. Von der Portraitfotografie bis hin zur Unterwasserfotografie lernst du einfach alles zu fotografieren was dir vor die Linse kommt!

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